Schwarzbuch Baumwolle : was wir wirklich auf der Haut tragen

Engelhardt, Andreas, 2012
Öffentliche Bücherei Kierling
Verfügbar Ja (1) Titel ist in dieser Bibliothek verfügbar
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Medienart Buch
ISBN 978-3-552-06197-2
Verfasser Engelhardt, Andreas Wikipedia
Systematik U 214 - Umwelt
Verlag Deuticke im Zsolnay Verl.
Ort Wien
Jahr 2012
Umfang 221 S. : Ill., graph
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Andreas Engelhardt
Annotation Die Preise für Baumwolle steigen innerhalb weniger Wochen um mehr als das Doppelte. Textilhersteller müssen ihre Produktion aus Kostengründen auf andere Rohstoffe ausrichten. Die Zeit des billigen T-Shirts ist vorbei. Eine Vision? Nein - so geschehen im Jahr 2011, als erstmals eine Verknappung der Baumwolle zu heftigen Turbulenzen auf dem Weltmarkt führte. Solche Ereignisse werden kein Einzelfall bleiben. In diesem aufsehenerregenden Schwarzbuch werden Mechanismen und Hintergründe dieser Entwicklung und deren Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft im Zeitalter der Globalisierung beschrieben und spannende Einblicke in die Mechanismen der globalen Textilproduktion gegeben.[...] Schwarzbuch Baumwolle hält nur bedingt, was der Titel verspricht. Es ist keine Abrechnung mit der oft gar nicht so nachhaltigen Baumwolle, sondern eine sachliche Abhandlung über den derzeitigen und möglichen zukünftigen Stand der Textil- und Bekleidungsindustrie, wobei die aus einer Logik der Nachhaltigkeit, Verfügbarkeit und Nachfrage künftig führenden Materialien im Zentrum der Diskussion stehen. Textilexperte und Consulter Andreas Engelhardt weiß, wovon er spricht, und er weiß, mit welchen Zahlen und Quellen er seine Argumente, die in Richtung einer zukünftigen Dominanz von Zellulosefasern auf Holzbasis gehen, untermauert. Das auf Zellulose spezialisierte österreichische Textilunternehmen Lenzing scheint auch in Sachen Nachhaltigkeit führend zu sein, wenn man den zahlreichen Tabellen, die vorwiegend von der Lenzig AG selbst stammen, glauben kann. Schade nur, dass Engelhardts Werk stilistisch eher zum Fachbuch tendiert, also nicht gerade mitreißt. Wen aber genauer interessiert, was wir wirklich auf der Haut tragen, dem sei es dennoch empfohlen."Quelle: Karin Chladek, falter.at

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