Botanik des Wahnsinns : Roman

Engler, Leon, 2025
Öffentliche Bücherei Kierling
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Exemplare gesamt 2
Exemplare verliehen 1 (voraussichtl. bis 19.04.2026)
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7558-0053-8
Verfasser Engler, Leon Wikipedia
Systematik DR 105 - Romane, Erzählungen
Schlagworte Fiktionale Darstellung, Familie, Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945, Depression, Selbstfindung, Familiengeschichte, Befreiung, Heilung, Debüt, Armut, Psychologie, Versöhnung, Vergangenheitsbewältigung, Mental Health, Mentale Gesundheit, Schelmenroman, Arbeiterfamilie, Soziale Ungerechtigkeit, Roman Mann, Buch Mann, Geschenk Mann, Alkoholkrank, 3sat-Preis, Psychiatrieroman, Das Schöne erkennen, Buch junger Mann
Verlag DuMont
Ort Köln
Jahr 2025
Umfang 206 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Auflage
Sprache deutsch
Verfasserangabe Leon Engler
Annotation Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch.

Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung.



Nominiert für den ZDF-"aspekte"-Literaturpreis 2025.



»Ein fantastisches Buch abgrundtief und doch tröstend. Habs verschlungen.« DORIS DÖRRIE



»Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT

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